Die Verkehrsinitiative Interlaken wurde abgelehnt

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Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Interlaken haben entschieden. Die unter dem irreführenden Titel «Keine Verkehrsverlagerung in die Wohnquartiere» lancierte Verkehrsinitiative wurde von den Interlakner Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit 54% Nein-Stimmen abgelehnt.

Der Schlauch bleibt geschlossen und die verantwortlichen Gremien sind nun gefordert, aufbauend auf dem bestehenden Verkehrsrichtplan «Bödeli», die Verkehrspolitk der Gemeinde Interlaken weiterzuentwickeln und zu verbessern. Besonderes Augenmerk ist dabei der Verkehrsberuhigung in den Quartieren und der Lenkung der Reisebusse zu schenken. 

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Komitees Pro Interlaken zur Gemeindeabstimmung über die Verkehrsinitiative.

Das Komitee Pro Interlaken dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die das Nein zur Verkehrsinitiative am heutigen Abstimmungstag ermöglicht haben. 

Stimmen zum Schlauch

Stimmen zur Verkehrsinitiative

Interlaken braucht ein verkehrsarmes und lebendiges Zentrum, ruhige und sichere Wohnquartiere und gelenkten Verkehr auf den Hauptachsen – und keine Flut von Cars und Autos überall im Ort. Deshalb NEIN zur Initiative. Für uns, für Interlaken, für unsere Zukunft.

Flanieren statt Fliehen

Das Verkehrsaufkommen in und um Interlaken wurde in den letzten Jahren ständig grösser, was sich – nicht zuletzt – positiv auf die Logiernächte ausgewirkt hat. Die Sperrung des «Schlauchs» führte zur Unterbrechung der Hauptverkehrsachse mitten durch das Zentrum von Interlaken. Der Weg von West nach Ost über die Hauptachse Bahnhofstrasse-Höheweg hat zwar an Attraktivität für die Verkehrsteilnehmer verloren, gleichzeitig aber die Attraktivität der Flaniermeile für Bevölkerung und Touristen massiv erhöht. Die Akzeptanz der verkehrsberuhigenden Massnahme ist seit deren Einführung ständig gestiegen.Eine Wiederöffnung des «Schlauchs» würde diesen Effekt zunichte machen. Mehr Verkehr durch das Zentrum von Interlaken heisst auch mehr Verkehr – insbesondere Suchverkehr – durch die Quartierstrassen, wie die Harderstrasse.Eine Öffnung des Schlauchs bedeutet:
  • Rückstaus auf beiden Seiten
  • Das Kreuzen zweier Reisebusse ist auf diesem Strassenabschnitt nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel können Ihre Fahrpläne nicht mehr einhalten.
  • Zu Anlieferungszeiten wird das Kreuzen durch parkierte Lastwagen und Lieferwagen praktisch unmöglich und…
  • … die Gefahren für die übrigen Verkehrsteilnehmer im «Schlauch» – insbesondere Fussgänger und Velofahrer – nehmen zu.

Deshalb: Flanieren statt Fliehen!

Das Komitee Pro Interlaken setzt sich dafür ein, dass der «Schlauch» geschlossen bleibt.

Ihre Stimme zählt!

Bei der Annahme der Initiative werden 18 Jahre Verkehrsentwicklung mit einem fragwürdigen Entscheid zunichte gemacht. Ihre Stimme hilft, das zu verhindern.Stehen Sie mit uns ein für ein lebendiges Interlaken, mit einem attraktiven Zentrum und verkehrsberuhigten Quartieren und lassen Sie uns gemeinsam an der Verkehrszukunft unserer Gemeinde bauen.

Stimmen Sie am 4. März 2018 ab: NEIN zur Verkehrsinitiative Interlaken!

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Unsere Standpunkte

Vernünftige Verkehrspolitik, statt komplettes Chaos: Das Komitee Pro Interlaken und seine Unterstützerinnen und Unterstützer halten am von den drei Bödeligemeinden genehmigten Verkehrsrichtplan – und damit an der Umsetzung des Projekts «Crossbow» – fest.Weil wir überzeugt sind, dass…
  • … nur eine durchdachte und ausgewogene Verkehrspolitik zum Ziel führt.
  • … die Interessen der Allgemeinheit über denjenigen von einzelnen Privatpersonen und Unternehmen stehen müssen.
  • … die Quartiere nicht unter einer falschen Verkehrspolitik leiden sollen.
  • … Interlaken ein attraktiver Wohnort bleiben soll.
  • … das Zentrum von Interlaken uns allen gehört.